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Nahrungsergänzung sinnvoll kombinieren oder einfach Einzelpräparate nehmen?
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Hideyoufast


Newbie

Join Date: 6.5.2023
Posts: 7

Posted: 8.17.2026 9:07:39

ich beschäftige mich jetzt seit gut einem Jahr intensiver mit dem Thema Supplementierung und bin ehrlich gesagt immer noch nicht ganz sicher ob ich das richtig angehe. angefangen hab ich damals mit Vitamin D3 weil mein Hausarzt im Winter einen 25-OH-Wert von 18 ng/ml festgestellt hat was ja schon deutlich unter dem empfohlenen Bereich liegt. hab dann 4000 IU täglich genommen zusammen mit K2 in der MK-7 Form weil das ja die Bioverfügbarkeit bzw. die Calciumverwertung unterstützen soll. nach drei Monaten war der Wert bei 48 ng/ml also hat das gut funktioniert. btw hab ich parallel angefangen Magnesium zu supplementieren weil ich gelesen hab dass D3 ohne ausreichend Magnesium gar nicht richtig hydroxyliert werden kann. hab mich für Magnesiumglycinat entschieden weil das angeblich besser verträglich ist als Citrat und weniger abführend wirkt. soweit so gut. jetzt ist es aber so dass ich mittlerweile auch Omega-3 nehme in Form von Algenöl weil ich kaum Fisch esse und der EPA/DHA Bedarf ja irgendwo gedeckt werden muss. dazu noch Zink in Chelat Form und seit kurzem auch einen B-Komplex weil ich mich pflanzenbasiert ernähre und da Methylcobalamin als B12 Quelle einfach sinnvoll ist. das Problem ist dass ich jetzt jeden Morgen fünf verschiedene Kapseln schlucke und mich frage ob das überhaupt so Sinn macht oder ob sich manche Stoffe gegenseitig bei der Resorption behindern. Zink und Eisen sollen sich ja gegenseitig blockieren das ist bekannt. aber wie sieht das bei den anderen Kombinationen aus? ngl ich hab auch schon überlegt auf ein Kombipräparat umzusteigen wo alles drin ist aber die Dosierungen sind da meistens ein Witz. 200 IU Vitamin D in so einer Multivitamintablette bringt halt genau gar nichts wenn man einen Mangel ausgleichen will. gleichzeitig will ich auch nicht überdosieren gerade bei fettlöslichen Vitaminen wie A und E ist das ja durchaus ein Thema. hat hier jemand einen ähnlichen Ansatz und fährt gut damit? mich interessiert vor allem ob ihr eure Supplements über den Tag verteilt oder alles auf einmal nehmt und ob ihr regelmäßig Blutwerte kontrollieren lasst um zu sehen ob die Supplementierung überhaupt ankommt.

SkldHub


Newbie

Join Date: 6.5.2023
Posts: 6

Posted: 8.18.2026 7:36:10

Kann ich einiges zu sagen weil ich da einen ähnlichen weg hinter mir hab! Ich hab auch erst mal wild drauf los supplementiert und irgendwann gemerkt dass das so nicht wirklich durchdacht war. Was mir geholfen hat war dass ich mir mal auf Gesundheitsvergleich verschiedene produkte und deren zusammensetzung angeschaut hab bevor ich weiter einfach irgendwas gekauft hab. Da konnte ich zumindest mal vergleichen was in welchem präparat tatsächlich drin steckt und in welcher menge. Zum thema gegenseitige hemmung bei der aufnahme kann ich sagen dass ich mein zink mittlerweile abends nehme und das ganze fettlösliche zeug morgens zum frühstück weil die fettlöslichen sachen halt irgendwas fettiges im magen brauchen damit der körper die überhaupt vernünftig aufnimmt. Das mit dem magnesium hab ich genauso gemacht und nehm das auch eher abends weil es bei mir einen positiven effekt auf den schlaf hat. Btw hab ich die kombi präparate auch mal probiert und bin da komplett deiner meinung dass die dosierungen meistens viel zu niedrig sind. Da ist dann von allem ein bisschen drin aber nichts in einer menge die amn als therapeutisch bezeichnen könnte. Was die blutwerte angeht lass ich das zweimal im jahr machen einmal im frühling und einmal im herbst. Kostet zwar jedes mal so 80 bis 100 euro weil die kasse das nicht zahlt aber ngl das ist mir das wert weil ich dann halt wirklich sehe ob mein körper die sachen aufnimmt oder ob ich im prinzip teuren urin produziere. Gerade beim omega 3 war das interessant weil mein omega 3 zu omega 6 verhältnis trotz supplementierung anfangs immer noch schlecht war und ich dann gemerkt hab dass ich gleichzeitig viel zu viel sonnenblumenöl in der küche benutzt hab was natürlich kontraproduktiv ist

Hideyoufast


Newbie

Join Date: 6.5.2023
Posts: 7

Posted: 8.19.2026 3:51:45

das mit der Aufteilung über den Tag ist ein guter Punkt den ich bisher ignoriert hab. ich nehm tatsächlich alles morgens auf einmal was wahrscheinlich suboptimal ist. gerade die Sache mit Zink abends klingt logisch weil dann der zeitliche Abstand zu den anderen Mineralstoffen groß genug ist dass sich da nichts in die Quere kommt bei der Resorption. hab auch gelesen dass Magnesiumglycinat abends tatsächlich die Schlafqualität verbessern kann weil Glycin selbst eine leicht sedierende Wirkung hat. das werde ich mal umstellen. die Idee mit den regelmäßigen Bluttests hab ich auch schon gehabt aber bisher immer vor den Kosten zurückgeschreckt. 80 bis 100 Euro ist natürlich nicht nichts aber wenn man bedenkt dass man monatlich vielleicht 40 bis 50 Euro für Supplements ausgibt dann ist es eigentlich sinnvoll wenigstens zu überprüfen ob das Geld auch tatsächlich was bringt. die Sache mit dem Sonnenblumenöl und Omega-6 ist btw ein Punkt den viele komplett übersehen. man kann noch so viel EPA und DHA supplementieren wenn gleichzeitig die Omega-6 Zufuhr durch Pflanzenöle extrem hoch ist verschiebt sich das Verhältnis trotzdem nicht in die richtige Richtung. ich hab deswegen schon vor Monaten auf Olivenöl und Kokosöl umgestellt und ngl das hat auch bei meinen Entzündungswerten einen Unterschied gemacht. werd jetzt mal die Einnahmezeiten umstrukturieren und im Herbst dann tatsächlich ein großes Blutbild machen lassen um zu sehen wo ich stehe.


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